Kunst- und Kulturzentrum Monschau
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Preisverleihung des EMA-Preises 2012

Preisverleihung zum Wettbewerb EMA 2012

Kunst profitiert von Wirtschaft – und umgekehrt
Die Preisträger des zweiten „EMA – economy meets art“-Preis stehen fest.


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Wenn Kunst und Wirtschaft sich aufeinander einlassen, dann entsteht eine Menge kreatives Potential, von dem beide Seiten langfristig profitieren. Neue Blicke auf das eigene Tun und über den eigenen Tellerrand hinaus eröffnen sich, der Horizont erweitert sich, das Denken wagt neue Wege. Besonders gelungene Kooperationen zwischen Kunstschaffenden und Betrieben/Unternehmen würdigt der 2010 erstmalig vergebene Preis des Projektes „EMA – economy meets art“, ausgeschrieben vom Amt für Kultur und Empirische Forschung der StädteRegion Aachen in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderungsgesellschaft StädteRegion Aachen mbH, dem KuK-Zentrum (Kulturelles Gründerzentrum) Monschau, dem Frauenkulturbüro NRW Krefeld und dem IKOB, Museum für Zeitgenössische Kunst in Eupen (Belgien), als assoziiertem Kooperationspartner. Entscheidendes Auswahlkriterium der Preisvergabe ist daher, neben der bestehenden Zusammenarbeit, eine überzeugende Idee, wie beide Partner diese mit ihrem Preisgeld fortführen wollen. Vergeben werden zwei Hauptpreise, die jeweils mit 10.000 Euro dotiert sind, sowie ein Förderpreis mit 5000 Euro. Die feierliche Preisverleihung fand am Freitag, 9. November um 18 Uhr im Mediensaal des Hauses der StädteRegion Aachen statt.

Auf die Ausschreibung hin, so Dr. Nina Mika-Helfmeier, Kulturbeauftragte der StädteRegion und Vorsitzende der Jury, gab es 70 Anfragen, die sie ausführlich beraten habe. Darunter seien 37 Projekte gewesen, die den Förderrichtlinien entsprochen und ihre schriftlichen Unterlagen eingereicht hätten. 23 Projekte wurden nominiert.

Die beiden Hauptpreise gehen an die Aachener Regisseurin und Choreographin Nicole Erbe und die Pletschmühle von Anne Kreth in Hückelhoven-Baal für ihr Projekt „STADT – LAND – KUNST“ sowie an die Künstlerin Gaby Peters und die Firma the red point gmbh, beide aus Dortmund, für die Umsetzung von Kunstwerken mit den Mitteln eines Industriedesignbüros. Der Förderpreis geht an den Aachener Fotografen Pit Siebigs für sein Fotokunstprojekt zur Industriegeschichte der Region in Kooperation mit der Stolberger Firma Prym. Der Projektidee von Professor Wolfgang Becker, Direktor des Ludwig-Forums Aachen zum Thema „Wasserfälle“ spricht die Jury ihre Anerkennung aus.

„STADT-LAND-KUNST“ ist die Idee, mit Kunst in einer strukturschwachen Region einen nachhaltigen Mehrwert zu schaffen. Die Familie von Anne Kreth hat 1997/98 den alten Vierkanthof Pletschmühle in Baal übernommen. Von Beruf Tierärztin nutzt sie den Hof als tierheimähnliche Einrichtung für landwirtschaftliche Nutztiere sowie als Gnadenbrothof für Pferde. Es gibt Hühner, Gänse, Puter, Enten, Schweine, Ziegen, Kühe, Pferde, ein Alpaka, einen Schwan, einen Waschbären, Katzen und einen Hofhund. Das lockt Kindergartengruppen, Grundschulklassen und Gruppen aus Altenheimen und Einrichtungen für Menschen mit Behinderung an, die hier Natur und Tieren begegnen. Bei einem Existenzgründerseminar in Aachen lernen sich Anne Kreth und Nicole Erbe, Regisseurin und Choreographin, kennen. Gemeinsam arbeiten sie seitdem an Ideen und Konzepten. Ziel der Kooperation, ist die Schaffung von künstlerischen Gestaltungsräumen. Landleben und Kulturleben sollen zu kulturellen Gesamtkunstwerken zusammengebracht werden und einen Beitrag zur Entwicklung einer Region leisten. Erste Ergebnisse sind „Theaterabende mit Nebengeräuschen und Gerüchen“. Die Pletschmühle wird zur Kulisse, vom Innenhof über die Auffahrtsallee, den Misthaufen bis zu den Weiden und Pferdeställen. Die Tiere sind Komparsen, die landwirtschaftlichen Geräte Requisiten und Bühnenbild.  Ihr nächstes Projekt heißt „Schräge Vögel“, ein modernes Märchen über den Mut anders zu sein und seinem Herzen zu folgen und soll Tanztheater und zeitgenössisches Kindertheater ins ländliche Umfeld bringen will. Nicole Erbe bringt hierbei ihre Erfahrungen aus der Arbeit am Vorstadttheater Basel, dem ältesten Kinder-Jugendtheater der Schweiz ein, das als Vorreiter für abstrakte, innovative und lustvolle Inszenierungen für ein junges Publikum gilt.

Das Projekt „the red point – Art meets Design“ des Industriedesignunternehmens the red point richtet sich an junge Künstler aus den Bereichen Skulptur und Installation. Sie bekommen im Laufe der Zusammenarbeit die Möglichkeit die Werkstätten des Unternehmens (Modellbau, CNC Fräsen, Rapid Prototyping, Vacuumguss) zu nutzen und erwerben Kenntnisse in den führenden Computerprogrammen im Bereich CAD/CAM. Darüberhinaus profitieren sie von der langjährigen Erfahrung der Mitarbeiter im Industriedesign. Die Zusammenarbeit ist aus der Idee entstanden, den Auszubildenden für ihre Abschlussarbeit ein reales Projekt anzubieten.  Davon profitieren auch die Künstler, die ihre Projekte in einer Form realisieren können, die sie sonst nicht bezahlen könnten. Eine dieser Künstlerinnen, die mit the red point zusammengearbeitet hat, ist Gaby Peters. Sie erschafft skurrile technische Apparaturen, mit denen sie alltäglichen Situationen verzweifelte bis absurde Szenerien abgewinnt. Gemeinsam mit the red point hat sie „Fortuna X14.3“ und „No Milk Today“ konstruiert und umgesetzt, die im Rahmen der Preisträgerausstellung zum DEW21-Kunstpreis im Museum für Kunst und Kulturgeschichte in Dortmund im September erstmals gezeigt wurden. „Fortuna X14.3“ ist eine Glückskeks-Zerstampf-Maschine, „No Milk Today“ eine „Verweigerungsmaschine“, die das normale Verständnis von Maschinen als funktionale und zweckgebundene Konstruktion ad absurdum führt. Beide Objekte wurden von der Künstlerin zusammen mit den Mitarbeitern von the red point wie eine Maschine für den industriellen Gebrauch angefertigt, von der Konstruktionsskizze über ein Modell, CAD-Zeichnungen bis zur Fertigung. Der gesamte Prozess wurde in Fotos und Videos dokumentiert. Fortgesetzt werden soll das Projekt im kommenden Jahr auf Vorschlag von Gaby Peters mit der Künstlerinnengruppe Upper Bleistein aus Wuppertal/Mainz.

Industrieanlagen und Gebäude üben auf den Aachener Fotografen Pit Siebig eine besondere Faszination aus. Auslöser für seine großformatigen Fotografien, sind zum einen die Erinnerung an das Arbeitsleben seines Vaters und die eigene Zeit als Werkstudent, aber auch der Wunsch, ehemalige Produktionsstätten vor dem Vergessen zu bewahren. So sind für eine Ausstellung 2010 ca. 40 großformatige Bilder des Industriepark Oberbruch entstanden, die die vergänglichen Spuren menschlicher Arbeit und industrieller Architektur zeigen und ein Stück heimische Industriegeschichte dokumentieren. Die Firma Prym ist das älteste Familienunternehmen Deutschlands mit Hauptsitz in Stolberg. Hergestellt werden hier Metallprodukte im Bereich Näh- und Handarbeitsartikel, vom klassischen Druckknopf und der Stricknadel bis zu High-Tech-Bauteilen für die Mikroelektronik. Gemeinsam mit der Geschäftsführung entwickelte Pit Siebig die Projektidee, den alten Betrieb in Stolberg sowie die heutigen Produktionsstätten fotografisch darzustellen und eine Brücke von der Geschichte in die Moderne zu schlagen. Die ein Meter mal eineinhalb Meter großen Fotografien sollen in den Produktionsräumen von Prym ausgestellt werden.

 


 

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Laudatio: Erster Hauptpreis an Nicole Erbe und die Pletschmühle

Kultur hat in ländlicher Umgebung nach wie vor häufig einen schweren Stand. Aufführungsräume sind meist längere Bus- oder Autofahrten entfernt. Gerade im landwirtschaftlichen Kontext sind die Menschen mit ihren täglichen Aufgaben ausgelastet. Und eine gewisse Skepsis gegenüber dem, was schon mal augenzwinkernd bis sogar abwertend als „Gehüpfe“ oder „Geträller“ bezeichnet wird, besteht obendrein. Ist das nicht nur was für „Städter“: Theater, Kunst, Musik, Tanz?

Nein, ist es nicht! Kultur hat im Leben auf dem Land ebenso einen festen Platz wie das Landleben in der Kultur. Das ist die Kernaussage des gemeinsamen Projekts der Regisseurin und Choreographin Nicole Erbe und Anne Kreth sowie ihrem ganzen Team von der Pletschmühle in Hückelhoven-Baal.

Alle Beteiligten glauben fest daran und beweisen immer wieder, dass Wirtschaft – oder hier sogar noch konkreter: Landwirtschaft – und Kultur Hand in Hand arbeiten können, um Vorurteile abzubauen und gemeinsam Lösungen für Probleme zu finden.

Die Jury hat aus den 37 Projekten, die sich um den EMA-Preis 2012 beworben und gleichzeitig alle Förderrichtlinien erfüllt haben, mit mehreren guten Gründen den „Kulturanbau auf der Pletschmühle“ als das beste und am stärksten vorbildhafte ausgewählt:
· STADT-LAND-KUNST – so der offizielle Titel des Projekts – schafft in strukturschwacher Umgebung nachhaltig Mehrwerte, und zwar neben dem kulturellen auch soziale, pädagogische und wirtschaftliche.
· Die Bespielung mit Theaterstücken, Performances und Kunstaktionen reißt die Pletschmühle und alle ihre zwei- und vierbeinigen Bewohner nicht aus ihrem Kontext, sondern integriert sie.
· Der alte Vierkanthof, den die Betreiberfamilie Kreth als eine Art Gnadenhof nutzt, wird zur Aufführungsstätte, aber auch zum Teil der Inszenierungen. Das Gezeigte erhält lebensnahe Dimensionen, indem es nicht auf einer sterilen Bühne spielt, sondern Gebäude, Ställe, Weiden, ja sogar Misthaufen einbezieht. Tiergeräusche und –gerüche sind neue Sinnerfahrungen jenseits der üblichen Kulissen.
· Auch inhaltlich befassen sich die Pletschmühlen-Inszenierungen mit dem Land. Sie transportieren gesellschaftskritische Botschaften und Probleme authentisch.
· Die Kooperationspartner sind gleichermaßen an der Entwicklung des Projekts beteiligt und gewinnen beide dadurch Impulse, Erkenntnisse, Popularität und Aufmerksamkeit.

Dies alles sowie die jüngste Ambition, STADT-LAND-KUNST umzustrukturieren und ein besonderes Augenmerk auf junges Publikum zu legen, haben bei der Jury keinen Zweifel aufkommen lassen, dass Nicole Erbe und die Pletschmühle würdige Preisträger sind.

Herzlichen Glückwunsch!



 

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Laudatio: Zweiter Hauptpreis an Gaby Peters und red point

Bei dem Stichwort „Kunst“ denken die meisten wohl spontan an Farben auf Leinwand, gerahmte Fotografien und dergleichen. Aber von jeher gehörten auch Bildhauerei und Architektur zu den bildenden Künsten. Und auf neuartigen Pfaden zwischen diesen beiden bewegen sich die beiden Objekte von Gaby Peters, um die es hier vornehmlich, aber nur als Beispiele für ähnlich geartete Kunst geht. Es sind große Skulpturen, die auf den ersten Blick industrielle Maschinen sein könnten und sich erst auf den zweiten Blick als Kunstobjekte offenbaren.

Die Gestaltung und Größe sind jedoch nicht die einzigen beiden Faktoren, die „Fortuna X14.3“ und „No Milk Today“ von Gaby Peters mit der Industrie verbindet. Denn ohne eben jene wäre es nahezu unmöglich gewesen, die Objekte in der geplanten Form herzustellen. Eben weil auch Material und Aufbau an Fertigungen aus der Industrie angelehnt sind, griff das Industrie-Design-Unternehmen red point mit Sitz in Dortmund der Künstlerin unter die Arme, damit sie schaffen konnte, was sie schaffen wollte.

Das Projekt heißt „the red point – Art meets Design“ und richtet sich an junge Künstler aus den Bereichen Skulptur und Installation. Im Laufe der Zusammenarbeit dürfen sie die Werkstätten des Unternehmens nutzen, unter anderem zum Modellbau, CNC-Fräsen und zum Vaccuum-Guss und erwerben Kenntnisse in der Anwendung entsprechender Computerprogramme – nicht selbstverständlich für Künstler.

Die Jury war von dieser Idee und der ganz konkreten Umsetzung im Fall von Gaby Peters, die mit red point ihre Glückskeks-Zerstampf-Maschine „Fortuna“ und die Milch-Verweigerungs-Maschine „No Milk“ realisiert hat, aus folgenden Gründen angetan:
· Das Unternehmen ist in der Wirtschaft zu Hause ist, hat aber eine durchaus kreative Ausrichtung. Es unterstützt mit diesem Projekt Künstler, die ohne diese Option bestimmte Einfälle aus finanziellen und logistischen Gründen kaum bis gar nicht umsetzen könnten.
· Die Künstler – im konkreten Fall: Gaby Peters – können die technischem Voraussetzungen vor Ort kennenlernen und nutzen. Dadurch ist die Herstellung von Bauteilen für Objekte nicht mehr abstrakt und wird nicht komplett gegen Bezahlung delegiert, sondern gehört zum künstlerischen Prozess dazu.
· Dadurch, dass die Werkstätten nun auch künstlerisch genutzt werden, erhalten auch die Mitarbeiter vor Ort – von red point und weiteren Kooperationspartnern – ein Gefühl dafür, wie Kunst „funktioniert“, welche Schritte und Gedanken zu einem Objekt führen.
· Sowohl Künstler als auch Wirtschaft lernen voneinander, wo die Grenzen des jeweils anderen liegen, wo man aufeinander zugehen und nach Kompromissen suchen muss, aber auch, wo man miteinander Ansätze finden kann, an die bisher nicht gedacht wurde, weil für gewöhnlich alles nur aus der eigenen Perspektive gesehen wird.

Gaby Peters setzt die Kooperation auf jeden Fall fort, gemeinsam mit weiteren Kreativen. Den Entstehungsprozess von der Ideenskizze zum fertigen Objekt der beiden genannten Werke betrachtet sie als Teil der Kunst und will ihn daher dokumentieren. Das empfand die Jury als unterstützenswert und freut sich, einen so dynamischen Ansatz präsentieren zu können.

Herzlichen Glückwunsch!

 


 

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Laudatio: Dritter Preis (Förderpreis) an Pit Siebig und Prym

Bürgern der Städteregion, aber auch Menschen deutlich über die Städteregionsgrenzen hinaus in ganz Europa ist „Prym“ ein Begriff. Der Name des Unternehmens, das seinen Stammsitz in Stolberg hat, steht für Fingerhüte und Nadeln, bunte Stoffapplikationen und Kunststoff-Aufbewahrungsboxen. Am Anfang aber war der Druckknopf: Diese Erfindung hat das Familienunternehmen, das als ältestes industrielles in ganz Deutschland gilt, 1903 berühmt gemacht. Doch wenn auch jeder in seinem Leben garantiert schon einmal ein Prym-Produkt in der Hand oder gar benutzt hat, kann sich unter der Firma selbst kaum einer etwas vorstellen. Und selbst viele Mitarbeiter kennen nur den kleinen Bereich in der Niederlassung, in der sie tätig sind. Das ist die eine Seite.

Auf der anderen Seite ist ein junger, motivierter Aachener Künstler namens Pit Siebig, auf den Industriewerkstätten eine Faszination ausüben, weil er sie mit dem Arbeitsleben seines Vaters verbindet. Aber auch mit den eigenen ersten Schritten im Erwachsenenleben als Werkstudent. Pit Siebig möchte daher mit seiner Fotokunst Produktionsstätten vor dem Vergessen bewahren, aus Perspektiven darstellen, die von den gewöhnlichen abweichen, aber auch zum Hingucker für all jene machen, die eben nicht täglich bei solchen Unternehmen ein und aus gehen, keine Vorstellung davon haben, wie „so etwas“ aussieht.

So haben Prym und Pit Siebig gemeinsam ein Projekt gestartet, bei dem zunächst vor allem um die traditionsreiche Stolberger Produktionsstätte buchstäblich im Fokus stand. Indem der Künstler aber auch Örtlichkeiten abgelichtet und in Szene gesetzt hat, an denen Prym heute die weltweit bekannten Produkte herstellt, ist ein Brückenschlag vom Damals ins Jetzt, von der Tradition zur Innovation gelungen, der das Unternehmen und seine Entwicklung ästhetisch ansprechend darstellt.

Die Jury sieht in diesem Projekt großes Potenzial, und zwar aus folgenden Gründen:
· Die auf Großformat ausgelegte Fotokunst von Pit Siebig erlaubt jedem Interessierten Einblicke in die Firma Prym. erregt Aufmerksamkeit und stärkt das Firmenimage.
· Die Firma und ihre Örtlichkeiten werden zum Kunstobjekt und zum Motor für kreative Prozesse beim Suchen nach und Arrangieren von Besonderheiten.
· Das Unternehmen öffnet sich einem Kulturschaffenden und dieser wiederum öffnet Firmen-Internen und der Öffentlichkeit gleichermaßen die Augen für das Schöne, das Wertvolle an Plätzen und Objekten, die zur täglichen Arbeit gehörten oder gehören.

Darüber hinaus regt die Jury mit der Auszeichnung durch den Förderpreis aber auch an, dass Prym und Pit Siebig künftig noch enger und dynamischer zusammenarbeiten. Sie hofft, dass der Künstler sich noch stärker davon löst, fotografisch einen Ist-Zustand festzuhalten. Perspektivisch wäre zum Beispiel möglich, auch die Mitarbeiter in seine kreativen Prozesse einzubeziehen, sie als Impulsgeber zu nutzen, ihnen im Gegenzug mit seiner Arbeit ebenso Impulse zu geben.

Dieses Projekt hat erfolgsversprechend angefangen und birgt viel Entwicklungspotenzial.

Herzlichen Glückwunsch!


Fotos: Heike Lachmann, 09.11.2012


 

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