Kunst- und Kulturzentrum Monschau
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Seminare 2010

sem2010SEMINARE 2010

Erfolgreich auf dem Kunstmarkt bestehen können

Das Projekt EMA „Economy meets art" bietet Seminare für freischaffende Künstlerinnen und Künstler kostenlos an.
Anmeldung vorab erforderlich bei Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Die Kunst- und Kulturwirtschaft ist eine Wachstumsbranche. Bislang schöpfen bildende Künstler und Künstlerinnen dieses Potential jedoch noch zu wenig für sich aus. Die StädteRegion Aachen hat dazu unter Federführung der Stabsstelle für Kultur, Empirische Forschung und Gleichstellung gemeinsam mit dem Kunst- und Kulturzentrum (KuK) in Monschau, dem landesweit ersten Gründerzentrum für bildende Künstler, das Projekt EMA „Economy meets art" entwickelt, das im Mai startete.

Ziel von EMA ist es, bildende Künstlerinnen und Künstler bei der Existenzgründung zu unterstützen und ihre Wirtschaftskraft für Bereiche wie Standortmarketing, Wirtschaft und Kulturtourismus zu nutzen. EMA konzentriert sich dabei vor allem auf die Beratung und wirtschaftliche Förderung. Hier leistet das KuK-Zentrum in Monschau Pionierarbeit, wo bereits über 300 Künstlerinnen und Künstler begleitet werden konnten. Ein wichtiger Faktor ist die Bereitstellung und Vermittlung von preisgünstigen Atelierräumen sowie der Ausbau der Zusammenarbeit mit Galerien und Museen. Zweite Säule von EMA ist die Beratung von Multiplikatoren, wie Startercentern, den Kammern und Wirtschaftsförderern auf der Basis einer langjährigen Erfahrung im Bereich Existenzgründung für bildende Künstler und Künstlerinnen. Dazu werden Workshops und Veranstaltungen organisiert sowie Kooperationsmodelle zwischen Künstlern und Wirtschaft angeregt und mit entwickelt.

Als ersten Veranstaltungsblock bietet das KuK-Zentrum in Kooperation mit der Stabsstelle für Kultur, Empirische Forschung und Gleichstellung der StädteRegion, der Wirtschaftsförderungsgesellschaft der StädteRegion, dem IKOB (Eupen) und dem Frauenkulturbüro NRW e. V. in Krefeld vom 14. September bis 6. Dezember 2010 eine Reihe von Seminaren und Workshops an. Die Veranstaltungen finden in der StädteRegion sowie über das Frauenkulturbüro NRW an weiteren Standorten in Nordrhein-Westfalen statt. Eine von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft der StädteRegion initiierte Seminarreihe mit wechselnden Referenten, beschäftigt sich mit dem Thema Kunst in Kombination mit ökonomisch wichtigen Aspekten, vom medienwirksamen Auftritt über die richtige Verhandlungstaktik, Finanzierungs- und Liquiditätsplanung von Events bis zu Grundlagen des Urheberrechtes und des kaufmännischen Wissens.

Die jeweils dreistündigen Seminare finden an verschiedenen Orten in der StädteRegion statt. Die beiden Aachener Journalisten Robert Esser und Sabine Rother geben in fünf Workshops Einblicke in die Grundlagen erfolgreicher Öffentlichkeitsarbeit. An Künstlerinnen aus ganz Nordrhein-Westfalen richtet sich der Workshop „Existenzgründung – Kunstmarkt – Überlebensstrategien", den das Frauenkulturbüro an vier Terminen in Bonn, Krefeld, Dortmund und Münster anbietet. Den Blick über den Tellerrand nach Belgien macht ein Seminar mit Francis Feidler, Gründer und Direktor des IKOB – Museum für Zeitgenössische Kunst Eupen, unter dem Titel „Überblick auf die belgische Kunstszene mit Antworten auf die Eigenbewertung der Künstler". Anschließend wird er auf Fragen eingehen, wie und wo man sich selber im Kunstmilieu einordnet.

 


SEMINAR:

Kunst & Kommunikation.
Praxisnahe Tipps zum medienwirksamen Auftritt
Es geht hier um die soziale Kommunikation, deren Funktionieren wir im Alltag einfach voraussetzen. Zugeschnitten auf die Zielgruppe der Künstlerinnen, Künstler und Kulturschaffenden, wird anschließend erläutert, wie man professionell einen öffentlichen Auftritt absolviert, wie man verhandelt, wie man medienwirksam kommuniziert. Praxisnahe Tipps zum Auftritt und konkrete Übungen ergänzen die Themenpalette. 
14.09.2010 / 16.00 - 19.00 Uhr / Haus der StädteRegion, Zollernstraße 16, Raum E 173/174, Aachen
Prof. Dr. Claudia Mayer, Kommunikationswissenschaftlerin.


SEMINAR:
Existenzgründung – Kunstmarkt – Überlebensstrategien
Der Workshop, den das Frauenkulturbüro NRW an vier Orten anbietet, vermittelt Künstlerinnen das nötige Rüstzeug um auf dem Kunstmarkt bestehen zu können. Existentielle Fragen nach einer lebens- und berufspraktischen Perspektive zwischen den Polen künstlerisches Selbstverständnis und professionelle Positionierung werden auf individuelle Weise besprochen.
22.09.2010 / Frauenmuseum Bonn
23.09.2010 / Frauenkulturbüro NRW Krefeld
06.10.2010 / Dortmunder Künstlerhaus
07.10.2010 / Künstlerinnenforum Münsterland, Münster 
jeweils 10.00 - 18.00 Uhr
Anke Schweigert-Schwertfeger, Existenzgründungsberaterin / Dr. Stefanie Lucci, Kunstmanagerin / Brigitte Dams, freischaffende Künstlerin


SEMINAR:
Kunst & Kompromiss. Verhandlungsgeschick trainieren
Die Veranstaltung vermittelt die wichtigsten Einstellungen, Verhaltensweisen und Techniken, um in Verkaufs- und Verhandlungssituationen erfolgreich zu bestehen. Ziel bei den vorgestellten Techniken ist es, den Kompromiss zu vermeiden und zu einer Lösung zu kommen, bei der sowohl Künstler als auch Kunde nachhaltig ein gutes Gefühl behalten.
29.09.2010 / 16.00 - 19.00 Uhr / Kulturzentrum Baesweiler, Burgstraße 16, Baesweiler
Dr. Wolfgang Herff, Beratung und Training


SEMINAR:
Kunst & Kommerz. Finanzierungs- und Liquiditätsplanung unter besonderer Berücksichtigung von Events
Den Workshop-Teilnehmern und -Teilnehmerinnen werden Informationen und Instrumente zur Finanzierungs- und Liquiditätsplanung an die Hand gegeben, die ihnen ständig einen aktuellen Überblick über ihre Liquidität geben sollen. Ein besonderes Augenmerk wird auf die Kostenplanung von Veranstaltungen, wie Ausstellungen, unter Berücksichtigung verschiedener Förderungs- und Finanzierungsmöglichkeiten gelegt.
26.10.2010 / 16.00 - 19.00 Uhr / Museum Zinkhütter Hof, Cockerillstraße 90, Stolberg
Dipl.-Betriebswirt Bernd Larsen, Gründerwerkstatt Haus Neuenthal / Dipl.-Kauffrau Gerti Steffens, Wirtschaftsförderungsgesellschaft StädteRegion Aachen 


SEMINARE: Öffentlichkeitsarbeit
Robert Esser (Journalist) zeigt in seinem Workshop Wege auf, wie Künstler die eigene Kunst in den Fokus der Öffentlichkeit und auf den Markt rücken können. Welche Medien können dabei behilflich sein? Und wo finden sich die entsprechenden Ansprechpartner? Wie lande ich eine Story – und womöglich den künstlerischen Erfolg? An konkreten Beispielen und aus der journalistischen Erfahrung heraus, gibt Robert Esser Ideen und Anstöße zur sinnvollen Nutzung von Medien. Eine gute journalistische Story kann den Weg ebnen, die notwendige Aufmerksamkeit zu bekommen.
25. & 28.10.2010 / Atelierhaus Aachen e. V., Süsterfeldstr. 99, Aachen
27.10.2010 / FrauenKomm.Gleis 1, Bahnhofstr. 15, Herzogenrath / jeweils 16.00 - 19.00 Uhr
Robert Esser, Journalist

Auch bei Sabine Rother (Journalistin) dreht es sich um die Frage, welche Wege in die Öffentlichkeit führen. Wer künstlerisch aktiv ist und zugleich wirtschaftlich erfolgreich sein möchte, der sollte auch den Kontakt zur Presse suchen. Häufig gibt es jedoch Unsicherheiten und Enttäuschung. Wie kann die Kontaktaufnahme gelingen? Was gehört in eine Pressemeldung? Sabine Rother gibt in diesen Workshops praktische Tipps und ein bisschen mehr.
08. & 15.11.2010 / Haus der StädteRegion, Zollernstraße 10, Raum B 128, Aachen / jeweils 16.00 - 19.00 Uhr
Sabine Rother, Journalistin


SEMINAR:
Kunst & der Kampf um das geistige Eigentum

Einführung in das Urheberrecht.
10.11.2010 / 16.00 - 19.00 Uhr / Burg Rode, Burgstraße 5, Herzogenrath
Dr. Frank Neuß, Jurist, Stein & Partner, Aachen


SEMINAR:
Überblick über die belgische Kunstszene mit Antworten auf die Eigenbewertung der Künstler
In einem Impulsreferat wird Francis Feidler einen breiten Überblick über die belgische Kunstszene vermitteln. Anschließend wird er auf Fragen eingehen, wie und wo man sich selber im Kunstmilieu einordnet, beispielsweise seine Biographie präsentiert, seine Kunstmappe bzw. DVD zusammenstellt oder wie man Kontakte zu Galerien, Kunstvereinen oder Museen schafft. Ein realistisches Einschätzen seiner selbst vereinfacht nicht nur den Zugang zu einem professionellen Netzwerk von Kunstvermittlern und Kunstpartnern, sondern ist die Voraussetzung des Erfolgs im Zugang zum Kunstmarkt.
16.11.2010 / 16.00 - 19.00 Uhr / Haus der StädteRegion, Zollernstraße 10, Raum B 128, Aachen
Francis Feidler, Gründer und Direktor des IKOB – Museum für Zeitgenössische Kunst Eupen, Belgien


SEMINAR:
Kunst & Kaufmann
Wie Kunst kaufmännisches Wissen nutzen sollte.
06.12.2010 / 1600 - 1900 Uhr / Burg Alsdorf, Burgstraße 17, Alsdorf
Prof. Gerd Wassenberg, Wassenberg Consult GmbH, Geilenkirchen

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